Stockach (ots)

Die Freiwillige Feuerwehr Stockach Abteilung Kernstadt wurde am 18.05.2019 um 22.11 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Seniorenheim alarmiert.

Noch bevor die Feuerwehr vor Ort war hatte eine Angestellte der Leitstelle per Telefon mitgeteilt, dass es sich um einen bestätigten Brand in einem Zimmer handelte.

Beim Eintreffen der Feuerwehr waren die rund 20 Bewohner des Gebäudes bereits durch das Personal evakuiert worden. Der erkundende Einsatzleiter konnte von außerhalb des Gebäudes eine brennende Gardine in einem Zimmer sehen.

Ein Atemschutztrupp ging unter Pressluftatmer mit einem C-Schlauch durch das Gebäude vor die betroffene Zimmertüre. In dem Türrahmen wurde ein Rauchvorhang eingebaut, um den Rauch beim Öffnen der Türe möglichst nur in dem betroffenen Zimmer zu belassen. Gleichzeitig wurden von außerhalb des Gebäudes die Glasscheiben zu dem Brandraum eingeschlagen, damit die Brandgase entweichen konnten. Der im Gebäude befindliche Atemschutztrupp ging daraufhin in das kleine Zimmer vor, dabei wurde ein kleineres Feuer sofort gelöscht. Zur Belüftung wurden die Fenster geöffnet und mit einer Wärmebildkamera wurde nach möglichen Brandstellen in dem Zimmer gesucht.

Ein weiterer Atemschutztrupp kontrollierte nochmals in sämtlichen Wohnräumen nach Bewohnern und öffnete die Fenster zur Belüftung. Nachdem der Brand in dem Zimmer gelöscht war, wurden die angrenzenden Räume sowie das Dach auf mögliche Glutnester mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Es waren 26 Feuerwehrleute mit fünf Fahrzeugen im Einsatz. Im Gerätehaus waren noch zusätzlich 11 Feuerwehrleute in Bereitstellung. Neben der Feuerwehr Stockach war auch der Kreisbrandmeister des Landkreises Konstanz sowie der Rettungsdienst vor Ort.

Nach ca. zweieinhalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Ein großer Vorteil für die Feuerwehr war, dass das Gebäude aufgrund mehrerer Übungen bereits bekannt war. Außerdem konnten sich die bereits durch die Pflegekraft evakuierten Bewohner während des Einsatzes im Speisesaal in einem separaten Gebäude aufhalten. Aufgrund des frühzeitigen Erkennens des Brandes durch die Brandmeldeanlage konnten so schnell die richtigen Schritte eingeleitet werden.

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